„Die Menschenrechte und die Prinzipien der sozialen Gerechtigkeit, der gemeinsamen Verantwortung und der Achtung der Vielfalt bilden die Grundlagen ihrer Arbeit. Soziale Arbeit vertraut entsprechend ihres fachlichen Selbstverständnisses und ihres professionellen Ethikkodexes auf die Kraft der Menschen, ihr Leben selbst zu gestalten. SozialarbeiterInnen verstehen es als ihren Auftrag, Menschen im Sinne ihrer Selbstbestimmung, Partizipation und gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu unterstützen und dort Partei zu ergreifen, wo diesem Anspruch gesellschaftliche Rahmenbedingungen entgegenstehen.“ (Quelle: www.fluechtlingssozialarbeit.de )

Um diesen Anspruch umzusetzen, sollte nach Ansicht von Kompass F sowohl der präventive Diskriminierungsschutz als auch der reaktive Diskriminierungsschutz gestärkt werden. Beide Aspekte versuchen wir in unseren Angeboten zu berücksichtigen.

  1. Präventiver Diskriminierungsschutz bedeutet die Arbeit in einer Einrichtung der sozialen Arbeit mit Geflüchteten so auszurichten, dass sie diskriminierungssensibel und rassismuskritisch arbeiten kann. Diese betrifft vor allem Fragestellungen der fachlichen (Neu)Aufstellung im Sinne der Reflexion der Grundlagen und Rahmenbedingungen der Arbeitspraxis. Diese betrifft Fragen des Leitbildes und der strukturellen Aufstellung als Träger von sozialen Angeboten für geflüchtete Menschen. 

  2. Reaktiver Diskriminierungsschutz umfasst die Bandbreite der Analyse und Interventionen sowohl im Diskriminierungsfall als auch diskriminierenden Konstellationen, die institutionell angelegt sind. Dabei geht es um konkrete Kompetenzen für die Arbeitspraxis zur Stärkung der Gleichbehandlung von geflüchteten Menschen.

 

Wir entwickeln praxisnahe Angebote für Fachkräfte in der sozialen Arbeit mit Geflüchteten zum Empowerment von Flüchtlingen und zum Abbau von Diskriminierungen.

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